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Warum sich Online-Werbende um ihre Endnutzer sorgen sollten

Mai 23rd, 2015

Es ist großartig, wenn Online-Werbeeinschaltungen etwas Brauchbares anbieten. Nicht weil Kunden in etwas blind sind bzw. jeden Blödsinn kaufen. Nein! Aber es gibt so viele Werbungen, die einfach nur stören bzw. nerven. Erscheint jedoch die richtige Werbung im passenden Kontext, so ist es nicht nur höchst informativ, sondern vor allem auch sehr selten.

2014 war das Jahr, in dem „ad blocking“ (Blockieren von Online-Werbeanzeigen) „mainstream“, bzw. schon selbstverständlich wurde. 40% der 18-25-Jährigen verwenden diverse Formen von ad blocking. Von Juni 2013 bis Juni 2014 stieg die Zahl der geblockten Werbeanzeigen auf 70%. In einigen Ländern blockieren bereits mehr als ein Viertel der Leute Online-Werbeanzeigen.

Online-Werbende sollten ernsthaft besorgt sein. Wenn die jüngere Generation ad blocking vermehrt anwendet, wird es schwierig sein, sie zu überzeugen, auf Werbeanzeigen zu antworten, wenn sie später mehr Kaufkraft besitzen. Online-Werbungen sind keine effektiven Werbekampagnen, was auch geringere Ertragsausschüttungen von Website und Apps bedeutet.

Das werbetreibende Internet gerät in Gefahr, Umsätze zu verlieren. Ad blocking ist kein kurzfristiges Problem – wenn die Werbenden keine proaktive Haltung in Bezug auf das Umgestalten der Online-Werbezukunft annehmen, kann es zu spät für sie sein, sich einer anderen Einnahmequelle zuzuwenden. Ohne zuverlässige Werbemöglichkeiten werden auch Marken neue Wege finden, um ihre Botschaften zu transportieren.

User finden Werbeanzeigen aufdringlich

User lehnen Online-Werbung ab, da sie diese als zu aufdringlich empfinden. Interstitials (Unterbrecher-Werbung, welche sich in eigenem Pop-up-Fenster öffnet) sowie Site Wraps sind teilweise weniger störend, jedoch empfinden viele Ad blocking-User diese Formen als großes Ärgernis.

Aber es ist nicht nur der Inhalt – vielmehr die Platzierung, die Frequenz der Werbeanzeigen und der Kontext zum restlichen Inhalt werden als störend empfunden.

Aber es ist nicht nur der Inhalt – vielmehr die Platzierung, die Frequenz der Werbeanzeigen und der Kontext zum restlichen Inhalt werden als störend empfunden.

Aber es ist nicht nur der Inhalt – vielmehr die Platzierung, die Frequenz der Werbeanzeigen und der Kontext zum restlichen Inhalt werden als störend empfunden.

Aber es ist nicht nur der Inhalt – vielmehr die Platzierung, die Frequenz der Werbeanzeigen und der Kontext zum restlichen Inhalt werden als störend empfunden.

Aber es ist nicht nur der Inhalt – vielmehr die Platzierung, die Frequenz der Werbeanzeigen und der Kontext zum restlichen Inhalt werden als störend empfunden.

Tatsache ist, dass höhere Antwortquoten durch bessere Werbeanzeigen kommen. Permission Marketing soll helfen, Neukunden mit Respekt und ihrer Zustimmung zu begegnen, wie eben eine Person jemand Fremden behandeln sollte.

Online-Werbung humaner gestalten

Das Online-Werbung-Pendant sind “native ads“ (Werbeanzeigen, die primär nicht als solche wahrgenommen werden). Google AdWords, um ein Erfolgsbeispiel zu nennen, gehört zu diesen „native ads“, welche in die Website so integriert werden, dass sie vom User nicht als Werbung wahrgenommen werden. Die Marke hat ihre Botschaft in einer Art vermittelt, welche den Endnutzer nicht stört. Das Werbeelement zeigt außerdem an, welche Botschaft gesponsert ist und welche dem natürlichen Page Rank unterliegt.

Ad blocking-Users sind gewollt, weniger störende Werbeformen zu probieren, welche ähnlich wie Google AdWords für den Kunden transparent sind und dadurch weniger stören.

Eine weitere Sorge der User bei Verwendung von Online-Werbeanzeigen ist die Privatsphäre. Nutzer wollen wissen, wer ihre Daten verwendet. Da jedoch Analytik und Auswertungen hinter jeder Werbeanzeige stehen und damit verschiedene Personen involviert sind, ist es schwer zu sagen, wer letztendlich die Kundendaten verwendet.

Wichtig ist, dass der Werbende sowie derjenige, der die Werbung veröffentlicht, transparent sind. Der User muss verstehen, wer für was seine Kundendaten benötigt.

 

Bessere Online-Werbung ist keine Selbstverständlichkeit. Es ist die Gesamtverantwortung der Online-Werbeindustrie, neue Werbeformen zu finden, in denen der Kunde im Fokus steht. Online-Werbung darf Kunden nicht mehr verärgern und muss daher in den Inhalt integriert werden, sodass sie dem Kunden nicht mehr als Werbeform auffallen.

Andernfalls wird Online-Werbung ihr Publikum komplett verlieren.

 

(http://www.forbes.com/sites/theyec/2015/05/12/why-online-advertisers-need-to-start-caring-about-their-end-users/).

 

 

Customer Experience‘ Is Today’s Business Benchmark

Mrz 18th, 2015

Es ist noch gar nicht so lang her, da wurde angenommen, der Schlüssel zum Erfolg sei hohe Produktqualität, ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis und der beste Kundenservice.

Heute ist es, die beste Customer Experience zu bieten. Aber was genau ist Customer Experience und wie wird sie gemessen?

 

In einem aktuellen Artikel im Harvard Business Review „The Truth About Customer Experience“ wird Customer Experience als eine ganzheitliche Reise des Kunden mit deinem Unternehmen definiert, nicht nur die wichtigsten Berührungspunkte oder kritische Momente, wenn der Kunde mit deinem Unternehmen interagiert. Customer Experience ist der kumulierte Einfluss von mehreren Berührungspunkten (= customer touchpoints) über eine bestimme Zeitspanne, aus dem eine echte Kundenbeziehung resultieren kann.

 

Social Media und Echtzeit-interaktives Feedback über das Internet ermöglichen jedem Kunden eine Beziehung zum Unternehmen aufzubauen und zu erwarten – es sind mehr als nur vereinzelte Berührungspunkte mit der Organisation.

F.Scott Addis sagte in seinem neuen Buch „Summit“, dass man wirtschaftlichen Erfolg und persönliche Höhepunkte verbinden muss, um Customer Experience zu generieren und gibt folgende Empfehlungen und Hauptunterscheidungsmerkmale:

 

  1. Listen to the individual customer: Jede Beziehung benötigt Kommunikation als auch zuhören. Man muss sich über die Träume, Leidenschaften und Ziele der Kunden bewusst werden. Für den Kunden ist es eine einzigartige, in Erinnerung bleibende Möglichkeit, seine Bedürfnisse zu äußern und gehört zu werden und definiert daher Customer Experiernce.

 

  1. Exploit your product and service differences. Eine unvergessliche Erfahrung muss sich von der Allgemeinheit differenzieren. Es muss möglich sein, die Unterschiede zwischen Produkten und Service herauszuheben und sie mit der Konkurrenz zu vergleichen. Sollte es nicht möglich sein, ist es schwer, eine Beziehung zum Kunden aufzubauen.

 

 

  1. Demonstrate the value of your offering. Als Erstes muss man die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden herausfinden, wenn man Kundennutzen und Werte demonstrieren möchten. So ist es möglich, eine Verbindung mit den Kunden zu generieren, was mehr zählt als Preis oder Qualität. Es entstehen loyale Kunden, die in deinem Unternehmen kaufen und dich weiterempfehlen.

 

  1. Demonstrate your personal commitment. Wenn Kundenkontakt besteht, fokussiere ihn mit 100% und tue alles, um die Wünsche der Kunden zu erkennen. Wenn man ihnen mit Respekt und Ergebnissen gegenübertritt, die sie verdienen, werden sie anderen von dir erzählen.

 

 

  1. Shoot for the customers’ hearts. Engagement und emotionale Bindung machen Kundenbeziehungen zu Antriebskräften für Loyalität und Differenzierung. Wechsel von Kundenfreundlichkeit zu Kundenausstrahlung. Ein Unternehmen Ausstrahlung gibt den Kunden das gewisse Etwas.

Da man nun weiß, wie man Customer Experience verbessert, ist es auch wichtig zu wissen, wie man es vergleicht – „If you can’t measure it, you can’t manage it.“ Wie misst man nun Loyalität und Kundenbeziehungen? Eine neue, häufig genutzte Methode nennt sich Net Promoter® Score (NPS).

Dabei werden die Kunden um Feedback gebeten und danach in folgende drei Kategorien geteilt:

  • Promoters: Loyale, enthusiastische Kunden, welche laufend kaufen und das Unternehmen an ihre Freunde weiterempfehlen.
  • Passive: Zufriedene, aber keine enthusiastischen Kunden, welche leicht von der Konkurrenz abgeworben werden können.
  • Detractors: Unglückliche Kunden, die sich in einer unglücklichen Beziehung gefangen fühlen.

Für den Net Promoter® Score werden die Detractors von den Promoters abgezogen. Firmen wie Amazon haben einen NPS zwischen 50 und 80%. Aber das sind außergewöhnliche Werte. Durchschnittliche Firmen bewegen sich zwischen 5 und 10% oder sind sogar im negativen Bereich.

Vielleicht ist es Zeit für uns alle, den Fokus vermehrt auf Customer Experience zu legen. Firmen mit der höchsten Customer Experience wachsen fast doppelt so schnell als ihre Mitbewerber. Unternehmen können ihren Wettbewerbsvorsprung verlieren, wenn sie die falschen Dinge fokussieren. Haben Sie vor kurzer Zeit Ihre Customer Experience gecheckt?

(by Martin Zwilling, http://www.forbes.com/sites/martinzwilling/2014/03/10/customer-experience-is-todays-business-benchmark/)

MC-Clubabend: Die höchste Kunst der Innovation ist die Einfachheit

Jan 07th, 2013

Die ganze Welt schaut nur noch auf einen Apfel.
Was hat die Apfelbranche in Kalifornien Cupertino, was der steirische Apfel nicht hat?

In diesem Impulsvortrag mit DI (FH) Johannes Robier erfahren Sie wie Sie es schaffen können Prozesse zu optimieren, Informationen zu vereinfachen sowie klar und strukturiert zu vermitteln damit Sie höhere ROI-Werte für Ihr Unternehmen schaffen.

Datum: Montag, 21. Jänner 2013 – 18.30 Uhr
Ort: Management Club Steiermark, im Veranstaltungsaal des Wirtschaftsbund Steiermark, Zusertalgasse 2, 8010 Graz

Infos zum Programm und Ablauf finden Sie in unserem Eventkalender unter www.wirtschaftsbund.st

Anmeldung erbeten unter: steiermark@managementclub.at

 

Die 10 Geheimnisse atemberaubender Userexperience

Jun 21st, 2012

View more PowerPoint from HAnnes Robier
  • User Experience
  • Usability
  • Design
  • User centered Design
  • Österreich
  • Graz
  • optimale Usability
  • Entwicklung einfacher Produkte
  • simplicity
  • simple software development

Benutzerfreundlich heißt nicht einfach!

Jun 15th, 2012

Der Mensch wird mit ca. mit 12.000.000 bits/sec an Informationen Tag für Tag belastet. BEWUSST aufnehmen kann man aber nur ca. 40-60 bits/sec.

Und ehrlich gesagt, die Informationen werden in der Zukunft nicht weniger.

Seit einigen Jahren heißt das Geheimnis in vielen Bereichen “USABILITY”. Es muss benutzbar gemacht werden. Doch ich kann auch komplizierte Dinge benutzbar machen. Dass heißt noch lange nicht, dass es einfach ist. Eine Umfrage mit 80 Fragen, in einem Prozess dargestellt ist wahrscheinlich benutzbar,  aber einfach?

Auf der anderen Seite kann ich etwas kurz, prägnant und einfach aufbereiten, dass heißt aber noch lange nicht, dass es benutzbar ist, bzw. dass es von den Endkunden verstanden wird. Ich kenne genügend prägnante Werbespots, bei denen ich aber nie verstehe, was nun die Hauptaussage ist. Das heißt, die Information wurde nicht benutzbar (effektiv, effizient & zufrieden) übermittelt.

Ich schlage vor, dass sie alle ihre Touchpoints einfach und benutzbar (simple & usable) machen. Und nein das ist nicht dasselbe.

Die 8 Wege & Strategien um es einfach und simple zu machen sind folgende:

Alle sind auf Produkte/Prozesse/Dienstleistungen anwendbar.

 

1.) Konzentriere dich auf das Herzstück

2.) Verstecke Informationen

3.) Gruppiere Informationen

4.) Verlagere Informationen

5.) Gestalte unsichtbare Informationen

6.) Zeige nur das Nötigste (siehe Games – Prozessorientierung)

7.) Gestalte nach den Wahrnehmungskriterien des Menschen

8.) Vereinfache die menschliche Wahrnehmung des Kunden

 

Mit diesen Strategien wünsche ich Ihnen einen schönen Nachmittag

und viel Erfolg beim Simplifizieren und Usabilisieren von Informationen ;o)

 

Hannes Robier

Benutzerhandbuch eines Epilierers

Mai 14th, 2012

youspi entwickelte im  vergangenen Jahr für Philips Consumer Lifestyle eine rein bildbasierte Bedienungsanleitung.

Vorteil:

– Die Übersetzung in alle Sprachen weltweit muss nicht mehr durchgeführt werden

– Eine einzigartige Bedienungsanleitung mit einem eigenen Design Stil

 

Das Projekt beinhaltete die Konzeption und Umsetzung der „Usage Information“. Nach einer ersten Konzeption wurde ein erster Usability Test durchgeführt.

Nach der darauffolgenden Optimierung der Anleitung wurde ein zweiter Usability Test für den Feinschliff der Anleitung mit Enkunden abgehalten. Zusätzlich führten wir einen AB Test mit einer bis dato eingesetzten Anleitung durch. Diese Marktforschung zeigte eine deutliche Experience Verbesserung mit der neuen Bedienungsanleitung.

Der Touchpoint „First Usage“ wurde mit dieser Bedienungsanleitung an die Zielgruppe angepasst. Kein technisches Look & Feel.

 

Zitat Philips „Auch wir möchten uns sehr herzlich für die Zusammenarbeit mit euch bedanken und für das super schöne Booklet, das am Ende dabei heraus gekommen ist. Wir freuen uns auf zufriedene, nein, auf begeisterte Kundinnen. Wir sind noch immer ganz stolz auf die picture based DfU“

 

Benötigen auch Sie eine neue bedienbare Anleitung?

Fragen Sie bei uns an: hannes.robier@youspi.com

Vorteile des Usability-Engineerings in der Produktentwicklung

Aug 03rd, 2011

  • Vorteil gegenüber der Konkurrenz durch bedienerfreundliche und intuitiv verständliche Produkte.
  • Steigerung des Absatzes.
  • Vorteile bei Ausschreibungen und Pitches, wenn Usability offiziell mit eingebunden ist.
  • Ein Erlebnis für Erstnutzer, und dadurch lange loyale Kunden.
  • Vertrauensaufbau, indem Sie für den User entwickeln und nicht für sich selbt.
  • Kostensenkung durch geringe Änderungen am Ende des Projektes.
  • Höherer Projekterfolg und dadurch auch eine Steigerung der Mitarbeitermotivation.
  • Bessere Bewertungen.
  • Sensibilisierung der eigenen Mitarbeiter.
  • Einsparung von Schulungskosten durch schnelle Erlernbarkeit.